03.12.2021 - 09:05 Uhr HOME | NEWS | TOUREN | BILDER | DOWNLOADS | LINKS | GÄSTEBUCH | KONTAKT
DAS TEAM
DIE TOUR
TAGEBUCH
 
Tag 1: Samstag 15.7.
Tag 2: Sonntag 16.7.
Tag 3: Montag 17.7.
Tag 4: Dienstag 18.7.
Tag 5: Mittwoch, 19.7.
Tag 6: Donnerstag, 20.7.
Tag 7-10: Fr-Mo
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TransAlp 2000: Tagebuch
 
Tag 6: Donnerstag 20.7.2000
 
Cimego - Tremalzo - Pregasina - Riva - Arco
 
 
Abfahrt in Cimego  
… denn als wir auch an diesem Morgen von dem Piepsen meiner Uhr aus unseren süßen Träumen gerissen wurden, konnte ich mich ohne Schmerzen aus dem Bett wälzen. Juhuu, danke Susanne! Auch an diesem Morgen packte ich erst meine Tasche und ging dann zum Frühstücken. Im Speisesaal erwarteten uns die Männer heute mit etwas finsteren Mienen als sonst, und bald konnten wir erkennen warum: das Frühstück entsprach so gar nicht unseren Ansprüchen (gemessen an dem der letzten Tage). Es gab immerhin eingetrocknete aufgeschnittene Panini vom Vortag (derselbe Brotkorb wie beim Abendessen, wahrscheinlich hat er den gleich stehengelassen). Zumindest gab es Joghurts und Müsli (allerdings ohne Schälchen oder Milch, also schütteten wir das Müsli eben direkt in die Joghurtbecher. Da Susanne und ich beim Betreten des Speisesaals gesehen haben, dass vor dem Eingang eine riesen Tüte mit frischen Panini stand, hofften wir doch noch auf frische Semmeln.
 
 
  Die letzten Vorbereitungen vor der Abfahrt zur letzten Etappe!
Doch wir wurden bitter enttäuscht, so dass wir an diesem morgen das erste Mal nicht besonders satt das Hotel verlassen haben. Das Beste war, dass der Hoteltyp auch noch Theo und Susanne abzocken wollte, indem er für das Telefongespräch von gestern tatsächlich 6.000 Lire haben wollte. Aber sie haben gleich Veto eingelegt und einigten sich letztendlich auch 1.500 Lire. Ich holte währenddessen mal wieder die Räder aus der Gartenlaube und bereitete mich auf die letzte Etappe vor. Nach einem obligatorischen Abschiedsfoto (diesmal mit kompletten Team, da ein sehr interessierter italienischer Hotelgast in der Nähe war und wir ihm prompt die Kamera in die Hand drückten.)

Aber dann ging es wirklich los - die letzte Etappe über den Tremalzo! Durch das Windschattenfahren auf Asphalt kamen wir die 8 km nach Storo wirklich schnell voran. Kurz vor dem Anstieg bis zur Abzweigung Tremalzo grüßten uns die Radfahrergruppe von gestern aus einem gemütlichen Cafe, die hatten wahrscheinlich ein reichhaltigeres Frühstück als wir heute).
 
 
Ankunft an der Refugio  
Die folgenden 10 km Straßenauffahrt vergingen schnell und recht mühelos, bei den weiteren 12 km bis zum Tremalzo waren die Männer sehr schnell außer Sichtweite. Ich erwartete sie eigentlich spätestens so 1 Stunde später, um eine kleine Essenspause einzulegen, aber dem war nicht so. Also kurvte ich Kurve für Kurve vor mich hin (leider waren die Kehren nicht numeriert) und kämpfte mit meiner rechten 1-Tages-Kontaktlinse, die nicht richtig saß. Irgendwann klingelte das Handy, wahrscheinlich die Susanne, um uns mitzuteilen ob das mit dem Transfer klappt oder nicht, doch leider war der Empfang zu schwach. Kurz vor dem Ziel wartete Theo auf mich - Gott sei dank - denn kurze Zeit später musste ich meine Linse ganz rausnehmen und neu einsetzen. Mann, war ich froh als ich endlich an dieser Refugio angekommen bin, so langsam wussten meine Beine was sie in dieser Woche geleistet haben und wollten nicht mehr so richtig.

Um draußen zu sitzen war es mir zu kalt, so aßen wir in der eher ungemütlichen Refugio Suppe bzw. Spagetti oder Apfelstrudel und versuchten verzweifelt Empfang zu bekommen, da wir nicht wußten, ob Susanne nun den Transfer bekommen hat oder nicht. Der Wirt zeigte Theo und Heinz eine Stelle auf dem Parkplatz, an der es dann wiklich Empfang gab und Heinz erfuhr von Susanne, daß sie nicht kommen könne. In dieser Refugio waren eine Menge Biker, die sich teilweise mit dem Auto hochfuhren ließen, aber auch mit dem Rad hochkamen. Am meisten beeindruckt haben mich 2 Österreicher, die mit stinknormalen Tourenrädern und fetten Packtaschen mit Zelt und allem drum und dran, so ziemlich die selbe Tour gefahren sind wie wir, allerdings größtenteils Straße.
 
 
  Karin im Tunnel
Also machten wir uns dann auf den Weg, vorbei an den Durchfahrt-Verboten Schildern nochmal ein paar Höhenmeter hinauf, bevor es durch einen Tunnel ging und die berühmte Tremalzo-Schotterabfahrt vor uns lag. Ich stellte mir diese erheblich schottriger und schwieriger vor, aber es hat richtig Spaß gemacht, vor allem der schöne Ausblick auf die sattgrüne Natur immer mit der Erwartung endlich den Lago zu erblicken. Aber der erste See, den man sehen konnte war der Ledro-See. Da es sehr diesig war, konnten wir den Gardasee sehr schwer erkennen, aber es war trotzdem genial. Wir riefen Susanne an und vereinbarten als Treffpunkt das Café in Pregasina, in dem ich letztes Jahr die erste Latte Macchiato meines Lebens trank. Sie teilte uns mit, daß wir über die Tonale-straße bis nach Riva abfahren könnten. Wie gesagt so getan, nach einer abenteuerlichen Abfahrt über sehr schmale und teilweise sehr steile Wege kamen wir nach Pregasina. Heinz legte zwischenzeitlich eine wahre Zirkusnummer ein, nachdem das Rad hinten hochging und er über den Lenker grätschte und galant mit großen schnellen Schritten den steilen Weg hinunterlief, ohne zu stürzen!
 
Tremalzo-Abfahrt Tremalzo-Abfahrt Toller Ausblick
 
 
Über dem Gardasee  
Gerade als wir in Pregasina um die Ecke bogen, stand Susanne an der Straße, und so konnten wir als komplettes Team, zunächst mal die wohl beste Latte Macchiato mit dem besten Apfelkuchen genießen, und anschließend die letze Etappe in Arco beenden.

Susanne hatte unser Appartment schon mit unserem Gepäck ausgestattet und wir machten sofort das, auf was wir uns bereits Monate schon gefreut hatten: in den Garten setzten und getrocknete Tomaten, Oliven und Weißbrot essen sowie Bier und Wein zu trinken. War das genial! Wir haben es geschafft!

Am Abend verabredeten wir uns mit Kathi, Jens und Wolfgang zum Abendessen, die bereits die ganze Woche in Arco verbrachten und am nächsten Tag wieder heimfuhren.
Wir traten im Team in unseren neuen Team-T-Shirts an und verputzten leckere Pizzas und Pastas und verbrachten einen schönen relaxten Abend.
 
Stephanus Letzte Cappo-Pause in Pregasina Susi komplettierte das Team
 
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Viel Spaß! Grafik & Programmierung by © Karin Rieder 2008 • letzte Änderung 01.02.2008 • Impressum